Aktuelles


Ferienschwimmkurse in Finkenwerder

Mit der Flüchtlingsunterkunft am Neuenfelder Fährdeich (Nahe Cranz, Bezirk Harburg) haben wir in den vergangenen zwei Wochen einen Sommerferienschwimmkurs durchgeführt. Insgesamt nahmen 37 Kinder im Alter von fünf bis 16 Jahren teil. In drei Gruppen wurde jeden Tag eine Dreiviertelstunde lang im Kombibad Finkenwerder geschwommen, getaucht, geplanscht und gerutscht. Bei kühleren Temperaturen in der Schwimmhalle, bei gutem Wetter auch im Freibad draußen.

 

Alle Kinder hatten sichtlich Spaß und waren mit Recht sehr stolz und zufrieden mit sich nach den zehn Tagen Intensivkurs. Die allermeisten von ihnen waren zu Beginn des Kurses Nichtschwimmer, die wenigsen von Ihnen schon einmal vorher in einem Schwimmbad.

 

Insgesamt wurden 40 Abzeichen an die Kinder verteilt, einige machten sogar so schnell Fortschritte, dass neben dem Seepferdchen auch noch das Bronzeabzeichen erlangt werden konnte. Neun Kinder haben sogar das Jugendschwimmabzeichen Silber erlangt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die dazu beigetragen haben die Schwimmkurse so kurzfristig umzusetzen, allen voran den Mitarbeitern im Schwimmbad Finkenwerder.


Die Nestwerk AllStars

Gestern bekamen unsere Kicker von der Spielgemeinschaft SC Victoria - NestWerk e.V. prominente Tips von ihrem Paten Bruno Labbadia.

 

Alle hatten sichtlich viel Spaß an dem schweiß-treibenden Training, welches gut 1,5 Stunden dauerte. Spielzüge wurden geübt und viel Taktik vermittelt. Nun sind alle für das kommende Spiel am Sonntag gegen Germania in Schnelsen hochmotiviert.

 

Wir freuen uns auf die weitere Saison, denn für uns sind nicht die Siege entscheidend, sondern das gemeinsame Spielen: Ein Team, ein Herz!


Wir sind umgezogen!

Wir sind umgezogen!

Die Geschäftsstelle von NestWerk e.V. ist seit dem 01. August 2017 in der Büschstraße 2, 20354 Hamburg zu erreichen.

 

"Sport verbindet"

"Sport verbindet" - das war die Idee, aus der vor etwa einem Jahr das Sportangebot für geflüchtete Kinder entstanden ist, das von zwei Mitarbeitern Ferheshta Faqiry und Deniz Demerci von Nestwerk e.V. geleitet wird.

 

War das Angebot anfangs nur für geflüchtete Kinder gedacht, stoßen mittlerweile immer wieder sportbegeisterte Kinder aus der Umgebung dazu. Das Angebot findet samstags in der Zeit von 15 bis 18 Uhr in der Spieringstr 15, in Hamburg-Bergedorf statt.

 

Letzten Samstag beispielsweise haben einige Kinder Basketball gespielt und andere haben währenddessen an den Geräten geturnt. Da es ein offenes Sportangebot ist, versuchen die Mitarbeiter die Wünsche aller Kinder aufzunehmen und soweit es geht auch umzusetzen.
 


jamliner Festival

Diesen Sonntag, 2.7.17, wurde im Rahmen des Projektes „jamliner“ ein Festival veranstaltet. Der jamliner ist ein alter Linienbus des HVV, in dem Schulkinder in Gruppen ihre eigenen Songs entwickeln. Sie schreiben ihre eigenen Lieder, wozu natürlich auch ein Songtext gehört. Bei diesem Vorhaben werden die Künstler von Jugendmusikschullehrern begleitet, die mit den Kindern Rhythmusübungen machen und sie langsam an die Instrumente heranführen. Der Prozess vom ersten Jamlinerbesuch bis zum Moment, indem die Kinder ihre eigenen CDs mit den eigenen Songs in der Hand halten, dauert etwa ein halbes Jahr.

 

Wenn dann der eigene Song fertig ist, ist es für die meisten auch schon Zeit für den ersten Auftritt: Und zwar beim jamliner Festival in der Schule „Alter Teichweg“! Hier spielen sich die einzelnen Bands ihre Songs gegenseitig vor ohne Angst vor fremden Leuten, da diese Veranstaltung nicht öffentlich ist. Trotzdem ist es für die meisten Kinder eine riesige Überwindung, sich das erste Mal auf die Bühne zu stellen und ihren Song zu spielen.

 

Von den 24 angemeldeten Bands spielten schließlich zwei in ihrer eigentlichen Besetzung, alle anderen wurden von den Jugendmusikschullehrern unterstützt; mal an einem Instrument, in einem Fall ist ein Mädchen sogar komplett alleine mit den Lehrern aufgetreten. Doch die Scheu vor der großen Bühne ist absolut nachvollziehbar.

 

Dank der vielen Helfer, die teilweise schon vier bis fünf Stunden vor Beginn des Festivals da waren und alles aufgebaut haben, ist das jamliner Festival zu einem vollen Erfolg geworden. Jeder konnte etwas lernen. Für die meisten Kinder war wohl am wichtigsten zu merken, dass man keine Angst haben muss, auf einer Bühne zu stehen. Denn wie eines der Kinder ganz stolz zu mir sagte: „Das hat ja sogar Spaß gemacht!“