Über uns

Spielen und bewegen, Grenzen überschreiten – Jugendliche brauchen Freiräume, um sich zu erproben und zu spüren. Doch oft fehlen solche Treffpunkte und Spielräume gerade dort, wo sie am nötigsten sind: in den Satellitenstädten und den strukturschwachen Stadtteilen der Hansestadt. Die Schule nervt, die Eltern sind arbeitslos, der Alltag ist ohne Perspektive. Manche flüchten in Gewalt, Alkohol und Drogen, um der leeren Zeit zu entkommen. Viele Jugendliche haben Langeweile und hängen rum, vor allem abends und am Wochenende. Freizeitangebote wie Kino, Disco oder Fitnessstudio sind meist zu teuer.

Das wollen wir ändern – mit kostenlosen Sport- und Freizeitangeboten vor Ort, offen für alle. Dafür haben wir 1999 NestWerk e.V. gegründet, als private Initiative von Freunden. Am Anfang stand „Die Halle“ – eine ganz einfache Idee: Wir öffnen Sporthallen zu Zeiten, in denen sie nicht genutzt werden – also abends, an Wochenenden und in den Ferien. Sportpädagogisch geschulte Betreuer stehen den Jugendlichen zur Seite.

Das Angebot kommt an und so folgten schnell weitere Projekte: Wir organisieren Straßenfußball-Turniere und erobern so mit den Jugendlichen die Straße zurück. Hier lernen sie Teamgeist und Fairness, und zwar ganz spielerisch im sportlichen Miteinander. Wir unterstützen die "jamliner" – als mobile Tonstudios ausgemusterte Linienbusse, in denen Jugendliche sich ausprobieren und mit Hilfe von Musik ausdrücken können. Dazu beraten wir innerhalb der "Ausbildungsplatzinitiative" Schulabgänger individuell und unterstützen sie aktiv bei der Suche nach einer Lehrstelle. Bei "Wasser entdecken" bekommen Schulkinder eine zusätzliche Schwimmförderung - so steigern sie ihr Selbstvertrauen. Im Freizeitprojekt "Los geht's" haben Jugendliche und Kinder die Möglichkeit kostenfrei Hamburg zu entdecken.


Als Benefiz-Veranstaltung für NestWerk e.V. hat sich der "Tag der Legenden" fest im Hamburger Sportkalender etabliert: Das Fußballfest am Millerntor lockt seit 2005 jedes Jahr Weltklasse-Spieler und ein großes Fanpublikum an. So haben wir in wenigen Jahren viel erreicht, doch wir wollen noch mehr: Alle geförderten Projekte sollen langfristig und verlässlich laufen, weitere sollen hinzukommen. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Hier erfahren Sie, was wir tun und wie Sie selbst aktiv werden können.